Wo kann man imkern und wo darf man Bienen aufstellen?

Bienen kann man fast überall aufstellen, um mit ihnen zu imkern. Selbst in den Städten finden die Bienen ausreichend Blüten für ein sattes Pollen- und Nektarangebot.

Imkern kann man gut dort, wo auch eine gewisse Trachtmenge für die Bienen vorhanden ist. Früher glaubte man, dass Städte gänzlich ungeeignet für solche Vorhaben seien, doch wie man seit einiger Zeit weiß, ist das nicht der Fall. In der Nähe von Parks und Gartenanlagen finden die Bienen ein reichhaltiges Trachtangebot und die Städte profitieren wiederum von den Bienen. Klassische Aufstellungsorte sind jedoch naha Obstplantagen, Blumenfeldern und Gartenanlagen zu finden. Selbstverständlich ist es nicht gestattet, die Bienen einfach auf fremdem Grund und Boden aufzustellen. Der Imker muss die Aufstellung, es sei denn sie findet auf dem eigenen Grundstück statt, immer mit dem jeweiligen Eigentümer abstimmen. Die meisten Bauern und Gärtner sind jedoch von der Idee der Bienenaufstellung angetan, da die Bienen die Blüten bestäuben und somit letztendlich den Ertrag erhöhen, was eine Gewinnsituation für beide Seiten ergibt.

Wichtig ist von der Seite des Imkers natürlich ein sicherer und geeigneter Aufstellungsort. Der Imker sollte außerhalb aufgestellte und freistehende Völker sichern, derzeit ist es zu einer gängigen Art und Weise gworden, ganze Völker zu stehlen oder aber einfach die Königinnen daraus zu entnehmen und mit diesen neue Völker zu bilden.
Der Bienenstandort muss vom Imker seit jüngster Zeit ohnehin beim zuständigen Veterinäramt angemeldet werden, in aller Regel ist auch ein Gesundheitszeugnis für die Völker vorzulegen, welches nachweist, dass die Bienen frei von der amerikanischen Faulbrut sind. Dies kann vorab durch einen zuständigen Veterinär veranlasst werden, welcher Brutproben aus den Völkern entnimmt und im Labor untersuchen lässt.